Ich bin froh: Vor nicht allzu langer Zeit füllte ich gewisse Hemden (keine Namen) stramm aus. Genau dieselben Hemden tun heute so als würden sie mich nicht kennen; sie halten großen Abstand.

Einige Kilos dürfen sich immerhin noch von mir verabschieden: Karten sind schon raus.

Hermine sagt: Leberknödel.

Letztes Mal habe ich doch glatt irgendwo verstanden: The world has gone black before my mind…

Hermine sagt: Schick.

Wo bleibt eigentlich die 8.Staffel (auf DVD) meiner lieben Scrubs, in Deutschland.

Hermine sagt: Bald sind wieder die lieben Weihnachtsmärkte.

Es steht zu vermuten, dass ich folgende Befürchtung hege und pflege:
Ich werde nach der Entscheidung für die eine Wahl, etwas von der anderen Möglichkeit vermissen.

Ich befürchte nicht etwas in meinem Leben zu verpassen; das ist es nicht. Ich haste und hechte keineswegs durch mein Leben – im Gegenteil.

Die Wahl für das Eine oder für das Andere ist das Problem. – Gar der drohende Verlust des Anderen?

Hermine sagt: Auch interessant.

Gestern sind mir zum Thema Schweinegrippe und Impfung zwei Seiten aufgefallen; es sich sträuben sich mir noch jetzt die Haare.

Meine persönlich größten Aufreger in loser Folge:

  • Man ist Egoist, wenn man sich nicht impfen lässt, so wird gesagt. Die Überlegung – hier ohne Wertung – ist, dass kein Geimpfter einen anderen Menschen anstecken kann.

    Es ist ein Vertrag über 50 Millionen Impfdosen abgeschlossen worden. Damit können 30 Prozent der Bevölkerung einen Impfschutz erhalten; es sind zwei Impfungen für einen kompletten Impfschutz notwendig. Nun ist noch zu berücksichtigen, dass nur ein Bruchteil der Geimpften auch wirklichen Impfschutz besitzt (allgemein 50-60 Prozent; im Falle der Schweinegrippe angeblich 80-90 Prozent). Das heißt, eine komplette Durchimpfung der Bevölkerung ist unmöglich.

    Für mich sind demnach diejenigen die Egoisten, die die Dringlichkeitsrangfolge für zu impfende Personengruppen missachten; frei nach dem Motto: Was ich hab, das hab ich.

  • Ein anaphylaktischer Schock wird als mögliche Nebenwirkung einer Impfung ausgewiesen.

    Wohlgemerkt: ein anaphylaktischer Schock verläuft unbehandelt in der Regel tödlich. Ein anaphylaktischer Schock stellt sozusagen die Spitze einer allergischen Reaktion dar.

  • Eine Allergie auslösen kann per Definition jedes Fremdeiweiß; es wurde z.B. so niedlich darauf hingewiesen, dass sich in dem einen Impfstoff ein Protein befindet – so als fiele dieses Protein eher noch in die Kategorie Lebensmitteleiweiß.

    Ein anaphylaktischer Schock kann sofort aber auch (stark) verzögert auftreten – (lange) nachdem man die Impfstelle verlassen hat.

  • Es wird darüber spekuliert, ob Kinder unter beziehungsweise über drei Jahren mit den vorhandenen Impfstoffen einigermaßen risikolos geimpft werden können. Ein paar Impfkomplikationen würden wohl schon in Kauf genommen werden.

    Ich weise hier, stellvertretend, nur auf die Impfenzephalitis hin, die gerade auch bei Kindern gehäuft als Impfschaden auftritt. (Enzephalitis = kurz gesagt: Hirnentzündung, mit zumeist irreparablen Schäden, die den Menschen als Ganzes betreffen. Man möge sich nur ruhig die Bilder dazu anschauen (z.B. Google).)

    Solche und andere Impfschäden können auch noch Jahre nach der eigentlichen Impfung auftreten: Das Einklagen von zustehendem Schadensersatz wird dann jedoch besonders schwer; die Zähigkeit von Ärzten und Krankenkassen in solchen Fällen ist Legende.

Angemerkt seien noch zwei Dinge:

  1. Der Impfstoff (für die Schweinegrippe) kann immer nur spezifisch sein für den momentan aktuellen Erreger.
  2. Sobald der Erreger mutiert ist (Virusshift/Virusdrift) muss ein neuer Impfstoff her. Der alte Impfstoff ist dann obsolet – und somit auch ein etwaiger Impfschutz: Auch das Risiko für Imfkomplikationen beziehungsweise für Impfschäden beginnt wieder bei Null.

    (Der Impfstoff für die normale Grippe (Influenza) diesen Jahres ist übrigens nur spezifisch für den Erreger der Vorsaison.)

Von mir angemerkt sei nur noch – wichtig:

  1. Viel trinken!
    Gerade jetzt trocknen die Schleimhäute besonders schnell aus. Nur gut befeuchtete Schleimhäute können die volle Kraft der körpereigenen Immunabwehr gewährleisten. Sind die Schleimhäute trocken beziehungsweise nicht ausreichend befeuchtet, nisten sich Krankheitserreger sofort auf ihnen ein und beginnen direkt von da ihr Werk.
  2. Hygiene!
    Aber nicht anfangen und auf einmal alles desinfizieren. Häufiges Händewaschen ist wichtig.

    Bei besonderer Exposition sollte daran gedacht werden sich mit Mundschutz und eventuell Einweghandschuhen zu schützen. – Man muss Menschenansammlungen, in denen gehustet und geprustet wird, vielleicht auch nicht immer geradezu suchen.

Ich kann einfach nur immer wieder zwei wirklich schicke Seiten mit seriösen Hintergrundinformationen empfehlen.

Ganz nett für (stramme) Impfgegner finde ich dieses.

Hermine sagt: Ich kraule so gerne die Lämmer und die Ferkel.

Jetzt war der Tod da, und meine Unentschlossenheit steigt, in manchen Dingen, nicht in allen.

Ich vermute, dass dieser so manches Mal von mir selbst beklagte Wesenszug wirklich ursächlich im Zusammenhang mit meinen Erfahrungen und meiner Einstellung zum Tod steht.

Manchmal nervt mich das schwer, aber nicht zu sehr, so dass es etwa gar meine Lebensqualität beeinträchtigen würde. Von daher kann ich mich also voll auf die Arbeit an meiner Einstellung zum Tod beziehungsweise auf eine lebensfreundliche Änderung derselben konzentrieren und darauf setzen, dass sich meine (bisher steigende) Unentschlossenheit auf ein verträgliches Maß einbalanciert.

Eventuell bin ich ja auch einfach nur der kreative Typ(us).

Hermine sagt: Mir geht´s so einigermaßen.

Das Geringste, was der Tod darstellt, ist eine Zäsur im Leben – auch für die vom Tod nicht direkt Betroffenen.

Das heißt, meine persönliche Veränderung wird (hoffentlich) die sein, dass ich meine Invektiven zurückfahre: Meine Erkenntnis ist, dass ich dadurch sowieso nichts ändere, nichts in punkto Kinderpornographie und nichts an den (wenigen) Fehlentwicklungen in der Politik, nichts an der grassierenden Doppelmoral und so weiter und so fort – nur mein eigener Energiehaushalt, in Form meiner Nerven, wird unnötig beeinträchtigt.

Ich werde mich zukünftig mehr an Loriot (und Feyerabend) halten – die Ordnung unterwandern durch Gags. Ich fand Loriots Sentenz so schön und beruhigend – gerade auch im Hinblick auf das bereits zur Genüge erwähnte aktuelle Todesereignis: Ich bin Pessimist im Kleinen (Alltag) und Optimist im Großen. – Es wird sich alles qua Selbstorganisation zum Guten finden!

Hermine sagt: Hü-hüpf.

Nun war er eingetreten, der Tod.

Hermine sagt: Ruhe in Frieden, lieber Vater…

So ein schnittiges und vor allem konsequentes Vorgehen – selbst, wenn auch das nur ein Tropfen auf den heißen Stein wäre – gegen Kinderpornographie beziehungsweise gegen Kinderprostitution wünsche ich mir auch mal für Deutschland.

Denen, die da immer meinen, hach das büschen Kindesmissbrauch und Menschenverachtung im Internet, ´n bisschen Schwund ist halt immer, auch und gerade auf dem Weg zu einem freien Internet, kann ich nur raten, sie sollten sich mal die Zahlen (im Bereich Kindesmissbrauch beziehungsweise Kinderpornographie) angucken.

Vor allem: sie sollten sich nicht nur die reinen quantitativen Daten anschauen, sondern zuvorderst die Qualitäten die sich dahinter verbergen (für manche weniger, für manche anscheinend mehr).
Nur als Andeutung: Hier, bei dieser aktuellen Razzia, wurde von einem zehnjährigen als jüngstes zur Prostitution gezwungenes Kind gesprochen – es geht, im Rahmen der Kinderpornographie, (immer häufiger) um drei- und vierjährige Kinder!!

Hermine sagt: Oh nein, oh nein, oh nein.

Gestern hatten wir uns dazu entschlossen, nach langer Zeit mal wieder einen Sonntag zuhause zu bleiben. Zum Abschluss sollte es dann der James Bond 007: Casino Royale sein.

Das waren doch eigentlich immer diese eher etwas edleren Action-Filme für die ganze Familie; mit Q und seinen technischen Spezialitäten, M, Bond-Girl und mit brenzligen Situationen, aus denen es zumeist in allerletzter Sekunde und aber auf jeden Fall immer noch mit einer gewissen Eleganz und eben dem speziellen Bond-Charme einen Ausweg gab. Überwogen hatte immer der Bond-Stil.

In diesem Bond: Casino Royale war das alles völlig anders. Es ist mir vollkommen unverständlich wozu diese (großartige) Zurschaustellung von Brutalität, dieses dekorieren primitivster Gewalt gut sein soll. Ich meine diese Bond-Filme waren doch ursprünglich mal für ein breites Publikum ersonnen?

Nun, ich muss mich nicht wundern, heutzutage erreichen ja solche Filme wie Pulp Fiction immer gleich sogenannten Kultstatus. Ich hatte mir den damals auch angeschaut, den Pulp Fiction, und ich konnte es nicht begreifen, dass Menschen, die sich ansonsten sofort zusammenrotten (zurecht!), wenn es um Rassismus, Antisemitismus, Rechtsradikale und ähnliche soziale Brandthemen geht, diesen vor grausamster Gewalt und Brutalität strotzenden Film als Kultfilm deklarieren konnten.

Ich habe mir fest vorgenommen: Ich schalte solche Filme sofort weg!

Ich ärgere mich, dass ich das gestern nicht auch gleich getan habe; ich dachte immer, ach, eine solche Szene, kein Problem, der Craig braucht als neuer Bond ja auch erstmal ein bisschen Tamtam – zum Ende hin, dachte ich mir, ach, gleich ist er sowieso vorbei der Film, und dann wollte ich nun irgendwie auch noch den Schluss sehen, obwohl ich mir hätte denken können, dass sich auch das nicht lohnen würde. Im Nachhinein war ich aber wenigstens froh, dafür nicht im Kino gewesen zu sein oder mir gar die DVD gekauft zu haben.

Hermine sagt: Uuuuh!

Wahrscheinlich wissen es schon wieder alle, und ich bin jetzt eben als letzter dran:
Es gibt, so finde ich, eine wirklich gute Seite bezüglich der sogenannten Schweinegrippe (= ulkigerweise auch Neue Grippe genannt, obwohl die Schweinegrippe schon einmal – Anfang des vorigen Jahrhunderts, wenn ich mich nicht irre – grassierte – und hieß der Erreger der Vogelgrippe mit Vornamen nicht auch H1N1-Virus?…, aber genug des Haarespaltens).

Auf dieser Seite wird – für mein Empfinden – seriös mit der Impfproblematik beziehungsweise mit möglichen Impfkomplikationen umgegangen (von Impfschaden will ich hier gar nicht einmal direkt reden).

Hat die Impfung Nebenwirkungen?
Ja! Wir haben ihnen den Inhalt der Packungsbseilagen der drei in Deutschland erhältlichen Impfstoffe Celvapan, Focetria und Pandemrix auf einer Sonderseite zusammengefasst. Hier finden Sie eine Gegenüberstellung mit allen Gegenanzeichen und Nebenwirkungen. Wir möchten darauf hinweisen, das die Schweinegrippe unbehandelt in seltenen Fällen zu der Europäischen Schlafkrankheit (Encephalitis lethargica) und zum Tot führen kann. Ob man sich impfen läßt oder nicht, muss jeder selbst abwägen.

Wirkt die Schweinegrippe Impfung?
Weiterhin muss man wissen, dass ein Grippeimpfstoff erfahrungsgemäß einen Wirkungsgrad von 50 bis 60 Prozent hat. Das heißt, jeder Zweite, der geimpft wird, ist auch wirklich geschützt. Die Impfung wird nicht ihr absoluter Freibrief für die Schweinegrippe. Tests der Schweinegrippe Impfstoffe zeigten, das 80 % der Probanden nach der ersten Impfung geschützt waren, 90 % nach der zweiten. So lange die H1N1 Pandemie um die Welt geht (mindestens bis Sommer 2010) müssen sie verstärkt auf Hygiene achten.

Online im Internet: http://www.schweinegrippe-h1n1.seuchen-info.de/informationen-zu-schweinegrippe-h1n1-virus/impfung.html (Stand: 23.10.2009, 16:13)

Interessant finde ich auch, dass die Zahlen in Deutschland von 2 Toten nach Schweinegrippe sprechen. Bei knapp 20.000 Erkrankungen in Deutschland – bis 28.09.09 (eine Aktualisierung wurde mit diesem Datum eingestellt beziehungsweise auf Todesfälle beschränkt) – reden wir dann von welcher Mortalität? Welche Vorerkrankungen waren bei den Todesfällen bekannt, und welch lebensgefährdendes Verhalten hatten diese (bedauernswerten) Todesfälle sich zuvor bereits selbst angeeignet?

Also ich persönlich wäge ab und sage mir, ich warte nicht auf meine mir standesgemäße Impfkomplikation, sondern ich Verhalte mich vernünftig und beachte eine angemessene Hygiene (ich bin übrigens auch keineswegs adipös, Diabetiker, leide nicht an einer COLD und schon gar nicht bin ich Kettenraucher (sondern Nichtraucher); vgl.o. in Bezug auf die beiden Todesfälle in Deutschland). Ich kann demgemäß so eine Schweinegrippe in sieben Tagen auskurieren. Ich formuliere es mal ganz salopp: Bei Masern, Windpocken, Mandelentzündung, Mittelohrentzündung, Röteln oder bei einer kleinen Salmonelleninfektion habe ich auch immer noch, wenn auch manchmal mit Mühe, obsiegt.

23.10.2009 – In Schweden hat die Impfung gegen Schweinegrippe bereits begonnen mit fatalen Folgen. Wie das Magazin Expressen berichtete, erlitten 190 Krankenschwestern schwerste Nebenwirkungen nach der Impfung gegen Schweinegrippe. Verwendet wird in Schweden Pandemrix, der Impfstoff mit Adjuvansen, wie es auch in Deutschland ab kommenden Montag geplant ist. [...]
Lagen am 20.10. noch 30 Menschen wegen starken Impfreaktionen im Krankenhaus, waren es tags darauf bereits 140, wenige Stunden später 190. Zwei Todesfälle ereigneten sich ebenfalls bereits im Anschluß an die Impfung. Dieser Vorfall wird bisher von offizieller Stelle mit den Worten wegerklärt: „Es wurde keine direkte Verbindung mit der Injektion festgestellt“. Annika Linde, Direktorin des schwedischen Institut für Infektions Krankheiten Kontrolle (SMI) sagte zu den Vorfällen: „Der Impfstoff hat mehr Nebenwirkungen als die normale Grippe-Impfstoff. Es ist ein Zeichen dafür, dass beweist, dass es einen wirksamen Schutz gibt.“ Der größte Medizinische Skandal in der Geschichte von Schweden hat begonnen. Wir sind nächste Woche dran. (Text: © Kiwi Vision, Daten: the flu case, expressen.se)

Online im Internet: http://www.schweinegrippe-h1n1.seuchen-info.de/ (Stand: 23.10.2009, 16:16)

Ist übrigens schon aufgefallen, dass wir gar keine dauerstreikenden Ärzte mehr vorgeführt bekommen; dass die irgendwie auch gar nicht mehr meckern, so richtig? Desweiteren machte irgendwas in meinem Hinterstübchen klick, als ich hörte, dass die diesjährig aufgelaufenen Milliardendefizite bei den Krankenkassen ausschließlich aus gesteigerten Ausgaben auf Behandler- und Medikamentierungsseite resultieren. Wo lässt man sich impfen? Bevorzugt bei den besonders inkompetestark über ihre Finanzsituation lamentierenden Hausärzten; impfberechtigt sind die komischerweis, äh unverständlicherweis, ähnahezu alle.

Hermine sagt: Komm, hüpf jetzt endlich mit mir.

Das nenne ich mal eine korrekte Überweisung, Herr Doktor:

Da hat 1982 ein deutscher Arzt ein 14-jähriges Mädchen mit einer Narkosespritze zu Tode gespritzt; so wurde er in Frankreich 1995 in Abwesenheit zu 15 Jahren Haft verurteilt. Gemäß dem Vater des französischen Mädchens, wollte der deutsche Arzt das Mädchen narkotisieren, um es dann zu vergewaltigen! (Ja, solche Schweine gibt es auf dieser Erde; das sei denen gesagt, die die hedonistische Lebensweise bevorzugen beziehungsweise durch die Gegend latschen und sich denken – und sagen -, geht mich nichts an, Hauptsache ich.)

Nun ja, die deutsche Justiz hat diesen deutschen Arzt schön verarztet, gefüttert und nicht der französischen Justiz überstellt, weil die Todesursache des französischen 14-jährigen Mädchens nicht eindeutig festzustellen gewesen sei.

K. hatte seine Zulassung als Arzt 1997 in Deutschland wegen sexuellen Missbrauchs verloren. Das Landgericht Kempten befand ihn für schuldig, eine 16-jährige Patientin unter Narkose vergewaltigt zu haben. Er bekam dafür zwei Jahre auf Bewährung. 2007 wurde K. durch das Landgericht Coburg wegen Betrugs zu zwei Jahren und vier Monaten Gefängnis verurteilt, weil er seinen Beruf illegal weiter ausgeübt hatte.

Online im Internet: http://de.news.yahoo.com/2/20091020/arzt_gefesselt_gericht.html (Stand: 21.10.2009, 15:36)

Nun, so etwas ähnliches lassen sich Franzosen und einige (wenige) Deutsche nicht bieten: Nach mehr als 25 Jahren (Huhu, Herr Polanski!), haben sich jetzt einige Menschen kurzerhand dazu entschlossen diesen deutschen Schwerverbrecher an Händen und Füßen gefesselt in der Nähe des Mülhausener Justizgebäudes (Frankreich) abzulegen; woraufhin sie dann selbst entsprechende Stellen (über das Abzuholende) informierten.

Das nenne ich wirklich eine korrekte Überweisung! Schön.

Hermine sagt: Meine Schulter riecht irgendwie nach Aprikose.

Der Aspekt, das Kriterium einer einigermaßen existierenden Community rückt mir in puncto Bloghoster mehr und mehr in den Vordergrund.

Wie kann ich nur die Einfachheit von Blogger punkt com und die Eleganz von WordPress punkt com miteinander kombinieren und dabei dem Aspekt der einigermaßen nett vorhandenen Community gerecht werden? Ist letztlich Blogger.de doch die perfekte Lösung? (Oder Blogg.de?)

Aber – und das spielt bei meinen diesbezüglichen Überlegungen eigentlich die größte Rolle – was mache ich denn nur, so ich mich für einen komplett neuen Hoster entschieden haben sollte, mit meinen bisher doch so schön groß gewordenen Blogs „KopfZwinkern“ bei Blogger punkt com beziehungsweise seinem Double bei WordPress punkt com? Eine Importfunktion – für meine KopfZwinker-Posts – hätte ja wiederum auch nur WordPress punkt com?

Wahrscheinlich ist WordPress.com schlicht und einfach das beste Bloghoster-Angebot, das es gibt; ich sollte es einfach mal nur akzeptieren (auch der Main-Stream kann sehr gut sein). Nur auf diesen runterlade- und Webspace-Hoster- und „Programmier“-Kram habe ich schlicht und ergreifend einfach keinen Bock. Aber die „Online“-Version von WordPress.com ist ja schließlich für meine reinen Textinteressen vollkommen erschöpfend. Also, was soll dieses ganze hin-und-her-Gedudel: machen; das bereits Vorhandene pflegen und hegen bis meine eigenen Kräfte nicht mehr hergeben – und gut. (Hach, ich bin richtig ungehalten über myself und meine sporadisch in Erscheinung tretende Unentschlossenheit!)

Also: so wie ich mich bisher auf Blogger punkt com als Mutterschiff konzentrierte, werde ich von jetzt an auf WordPress punkt com als den einzig wahren Raumkreuzer verlegen! Meine ganze Kazipazi in Sachen Sidebars und Widgets und all diesem „Dekozeugs“ gehört jetzt „Kopfzwinkern“ bei WordPress.com. (Ich bleibe natürlich auch bei Blogger punkt com, beim bereits erwähnten Double; man (ich) weiß ja nie.) – Jetzt muss ich das nur noch dem Peter beibiegen, dass ich in der Hauptsache wieder bei WordPress rumblogge; na, der wird sich mindestens wundern.

Hermine sagt: Büdde?

Prof.Dr. Markoff H. Niemz hat mit Lucys Vermächtnis (vgl.u.a. Lit.) in diesem Jahr das bisher letzte Buch zu seinem Werk über die Welt der neugierigen, mitteilungsfreudigen und virtuellen Lucy veröffentlicht; die Lucy-Reihe ist damit ein Trilogie.

Niemz stellt die Naturkonstante Lichtgeschwindigkeit beziehungsweise den Grundstoff Licht als die Lösung für existenzielle Fragen der Menschheit vor.

Im ersten Buch (s. jeweils u. die angegebene Literatur) werden dem Leser die für die vorzustellende Thematik relevanten Informationen zur speziellen und allgemeinen Relativitätstheorie gegeben; für mich persönlich war diesbezüglich allerdings der Klassiker von Bertrand Russell (s. die angegebene Literatur) ergiebiger. Schön sind auch die Tabellen und Fotos, mit denen versucht wird den Lesern eine möglichst plastische Vorstellung von Relativität nahezubringen. Im zweiten Buch werden die notwendigen Grundlagen aus der Relativitätstheorie weitestgehend vorausgesetzt und nur hier und da etwas eingehender besprochen. Im dritten Buch werden die räumliche und zeitliche Distanzlosigkeit als Eigenschaft des Lichts und anderes aus den beiden ersten Büchern komplett als bei den Lesern bekannt vorausgesetzt.

Nun zum Feeling:

Lucys Vermächtnis ist sehr klar strukturiert. Vermittels eines Konzepts bestehend aus fünfundzwanzig Fragen und Antworten werden sämtliche Elemente des Vermächtnisses logisch und intuitiv zu einem vollkommen konsistenten Weltbild zusammengefügt.

Die Elemente des Weltbildes rekrutieren sich aus klar voneinander abgegrenzten Definitionen, Annahmen und Schlussfolgerungen, wovon jedes einzelne von Lucy genauestens unter die Lupe genommen wird. Als Leser bin ich jederzeit über die Querverbindungen unter den jeweiligen Definitionen, Annahmen und Schlussfolgerungen informiert. Licht (beziehungsweise Lichtgeschwindigkeit) ist das verbindende Element, die Konsequenz aus allen Überlegungen und die Lösung: Licht = Absolut = Gott = Ewigkeit = Jenseits (= Ewigkeit + Nirwana); die Lichtgeschwindigkeit ist eine Art Eintritts- oder Fahrkarte ins Jenseits.

In den anderen Büchern hatte sich Lucy noch nicht so eindeutig ausgedrückt, sie postulierte die Seele als Möglichkeit. In ihrem Vermächtnis äußert Lucy nun klar, dass das Ich mein Ich und mein Körper plus (meine) Seele ist ((meine); meine Einschränkung: HarryHIII). Den Tod überleben nur gewisse Bestandteile einer jeweiligen Seele, nämlich die gesamte gefühlte Liebe und das gesamte Wissen. Per Licht wird diese nunmehr Ichlose Seele (s. Nirwana) in das Jenseits befördert. – Genug der Einzelheiten.

Da keine Materie Lichtgeschwindigkeit annehmen kann, fungiert Lichtgeschwindigkeit eben einerseits als Fahrkarte (für die Seele) in das Jenseits und andererseits auch als natürliche Barriere für die Materie: Wir können nicht folgen. Das Jenseits besteht also ausschließlich aus aller Liebe und allem Wissen (gespeist aus den unaufhörlich nachfliessenden Ichlosen Seelen).

Ich habe den Eindruck, dass die (vielfältigen) Kritiker Niemz Flügel der Intuition gestutzt haben. Niemz hat nämlich nicht nur versucht zu erklären wie das so ist mit dem Licht und dem Tod und Jenseits und so. Niemz hat sich mit seinem Werk zusätzlich vorgenommen qua seines (Lucys) Weltbildes zwischen den Disziplinen Naturwissenschaft, Religion und Philosophie (Politik, Ethik) zu vermitteln. Ich vermute, das wird sehr viele Kritiker angezogen haben, die versucht haben Niemz die Flügel zu stutzen. In Lucys Vermächtnis kommt mir Niemz als extrem auf Stringenz bedacht vor; das naturwissenschaftliche Kolorit überwiegt meines Erachtens. Zwei (weitere) offensichtliche Indizien für meine Vermutung sind: 1. Niemz glaubte jahrelang an ein Leben nach dem Tod. In Lucys Vermächtnis negiert er diese bisherige Überzeugung explizit. 2. Zu Niemz Konzept des interdisziplinären Dialogs gehörten in beiden Vorgängerbüchern zu einem nicht geringen Teil Berichte aus und das Eingehen auf Nahtoderfahrungen. Hier, im dritten Buch, werden Berichte zu Nahtoderfahrungen nunmehr recht stiefmütterlich behandelt und praktisch nur noch die Beschleunigung auf Lichtgeschwindigkeit und die Lebensrückschau (als Methode zur Seelenreinigung und Ent-Ichung (mit Trennstrich)) zugelassen. – Wie es halt so ist mit Naturwissenschaften beziehungsweise mit objektiven Messmethoden: triviale (Mess-)Ergebnisse werden produziert; es wird steril (und damit seelenlos).

Für mich ganz persönlich folgt aus der Gesamtheit: Licht ist ubiquitär. Demzufolge sind die Ichlosen Seelen aller bisher verstorbenen Lebewesen um mich herum – also so etwas wie Pantheismus -, das tröstet mich – denn, ehrlich gesagt, nichts anderes als Trost suche ich bei solchen Theorien, Konstrukten und Weltbildern. Ich persönlich – und diese Freiheit der Wahl lässt Niemz uns Rezipienten immer und in jedem Fall – denke mir, dass das Licht nicht nur eine Barriere für (unsere) Materie zum Jenseits ist – für diese Erkenntnis bin ich Niemz alias Lucy zutiefst dankbar -; ich persönlich denke, dass das Licht ebenso ein natürlicher Erkenntnisvorhang ist: Dahinter ist Alles nochmals ganz anders – und bitte, bitte, bitte ich behalte mein Ich.

Lit.:
Niemz, M.H.: Lucy mit c. Mit Lichtgeschwindigkeit ins Jenseits. Norderstedt 20063.
Niemz, M.H.: Lucy im Licht. Dem Jenseits auf der Spur. München 2007.
Niemz, M.H.: Lucys Vermächtnis. Der Schlüssel zur Ewigkeit. München 2009.
Russell, B.: Das ABC der Relativitätstheorie. Frankfurt am Main 1989

Hermine sagt: Labskaus wäre mal wieder lecker!

Leider – mittlerweile kann ich wirklich sagen, leider – ist der Tod einer von diesen ganz geduldigen Lebensgenossen.

Gevatter Tod zeigt sich mal hier, mal da; mal stärker, mal schwächer. (Ist er im Zimmer? Nein, aber er streicht schon um das Haus herum.)

Bei dem betreffenden Menschen ist es mittlerweile so, dass er wirklich komplett in seiner ganz eigenen Welt lebt. Ich könnte fast sagen, es ist ganz gleich, ob jemand neben ihm ist oder nicht; eigentlich kann ich es wirklich genauso sagen, ohne Schuldgefühle, ohne Gewissensbisse, ohne innere moralisch-ethische Verwerfungen.

Für eine lange Zeit hatten wir wirklich das Gefühl, wir müssten den (langsam) Sterbenden vor seiner Angst zu sterben beschützen: Er war ja schon seit längerem nur noch ganz schwer erreichbar; nur noch auf der emotionalen Ebene. Sprach man in seinem Beisein – indirekt – vom Tod, reagierte er mit einem prompten Schweißausbruch. Sprach man von dem, was er früher für die Familie geleistet hatte, wie sehr ihm die Familie immer am Herzen gelegen war, wie sehr man sich – trotz allem – doch mit ihm verbunden fühlt, zeigten sich Tränen. Und: er konnte – Freust Du Dich, dass wir da sind?; kennst Du noch die oder die anwesende Person – noch Ja (Cho) sagen. – Alles das ist jetzt nicht mehr!

So paradox wie es eventuell im ersten Moment klingen mag: Wir sind jetzt beruhigt(er)! Es kann geschehen. (Es ist entschieden?)

Wenn der Tod so besonders geduldig ist, will er uns – denen, die so besonders Angst vor dem (Lebensbegleiter) Tod haben? – stiekum seine Botschaft vermitteln? Ich gehöre von Anfang an zum Leben dazu?! Es kommt für jeden der Punkt, an dem es in Ordnung sein wird zu gehen? Sei beruhigt, es ist alles nur halb so schlimm?

Hermine sagt: Brrrrr…

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